SPIELPLAN

Lesung

14. Nov. 15:00 Uhr

Stiftung Hofmatt

4142 Münchenstein


Lesung

Mittwoch, 17. Oktober 15:30 Uhr

Seniorenzentrum Wasserflueh

5024 Küttigen

 


Lesung

Sonntag, 28. Januar 2018

10.00 Uhr

Seniorenzentrum Schönthal Füllinsdorf


 WEITERE VORSTELLUNGEN "KARL MIT HUND":

der tragikomische Fall eines JA-Sagers.

Ispiriert durch eine Roman von Georges Simenon

  

Samstag, 17. Februar 2018

20.00 Uhr

Kleine Bühne Zofingen

 

Donnerstag, 23. Februar 2018

20.00 Uhr

Klibühni Chur

 

Mittwoch, 21. März 2018

20:00 Uhr

Kronenmattsaal Binningen

www.kunstvereinbinningen.ch

 

Samstag, 27. Oktober 2018

20:30 Uhr

www.sternensaal-wohlen.ch

KASPAR LÜSCHER

 

„KARL MIT HUND“

 Ein tragikomischer Fall

 In Schweizer Mundart. 

 

PREMIERE

Samstag, 16. Sept 2017 20:00 Uhr 

 Kornhauskeller Frick (Kulturkommission Frick)

 

 

Im Nachhinein fragt man sich, war diese Begegnung ein Wunder oder ein Fluch?

 „Es isch e Schwindel gsih, dorum hets mi umblose. Es isch,wie wenn sich dir unter de Füess dr Bode uftuet.”  

 

Inspiriert durch einen Roman von Georges Simenon schlüpft Lüscher in seinem Theatersolo in die Figur des Karl Schönbächler. - Die Geschichte eines Mannes. Die Geschichte eines Lebens auf der                                                                Suche nach familiärer Geborgenheit. Die Geschichte eines Menschen, der einmal zuviel JA gesagt hat.

Ein tragikomischer Fall mit unvermeidlichem Ausgang.

 

  

Text:  Kaspar Lüscher & Mia Lüscher

Spiel: Kaspar Lüscher

Regie: Raphael Bachmann

Regieassistenz: Mia Lüscher

Dramaturgische Begleitung:  Fredy Heller

Technik: Marcel Hasler

 

weitere Vorstellungen: Montag, 18.9. - Mittwoch, 20.9.



Empfehlung „Karl mit Hund“

 

Kaspar Lüscher gelingt in „Karl mit Hund“ eine unsentimentale Tour d’Horizon durch das menschliche Dasein. Vorgespielt als regelrechtes Hundeleben: ein Bilanzsuizid mit Absicht. In unspektakulären Rückblenden, ohne eigentliche Dramatik, normal bis auf die blutige Wende.

Kaspar Lüscher zeichnet seinen Karl mit Hund schnörkellos, still, emotionslos. Seine Schauspielkunst erlaubt ihm, die feinen Nuancen der Hauptfigur zu zeichnen, mit subtiler Mimik, mit knappen Bewegungen. Nur ab und zu der Anflug eines Lächelns. So entsteht das eingängige Porträt eines Durchschnitts-Mitmenschen, der kein Mitleid will, aber eine Genugtuung für die Ermordung seines Ichs. Man leidet still mit. Und hofft auf ein gutes Ende, das sich nicht einstellt.

Die Inszenierung von Raphael Bachmann verstärkt die Einsamkeit des Familienvaters. Das Bühnenbild steckt zeitliche und räumliche Ab- und Einschnitte ab; sparsame Einspielungen erlauben Ein- und Rückblicke in die Aussenwelt. Die Spielzeit von 70 Minuten verdichtet das verkorkste Leben hautnah.

„Karl mit Hund“ empfehle ich allen Veranstalterinnen und Veranstalter, die Wert auf ein eigenwilliges Theaterstück legen, weg vom Mainstream der zurzeit florierenden Regie-Inszenierungen, und die ihrem Publikum einen Abend zumuten, der verhalten, aber direkt und unverhohlen die Tragik und Komik eines Lebens nachvollziehen lässt.

 

Fredy Heller, Basel



"DU OPFER"

Kulturprojekt Produktion FMS Basel

08. & 09. März 2018

Theatersaal BFS, Kohlenberggasse 11